Freitag, 25. Januar 2013

Pakse (11.1. - 13.1.13)


In Pakse hatten wir wieder mal Lust auf ein richtiges Hotel. Nichts Schmuddeliges oder so ein Bad, wo beim Duschen alles platschnass wird. So entschieden wir uns für das schön renovierte und sehr stillvoll gestaltete Sisouk Hotel.
 
 
Wunderbar! Mit 50$/Nacht knapp an der Schmerzgrenze



 
Das war ein Novum für den Herrn auf dem Bild

 
Grüner Eingang zum Sisouk
 
Wir erreichten Pakse am frühen Abend. Die Busfahrt ist wieder mal eine Schilderung wert.  Wie so oft wurden mehr Tickets als Plätze verkauft. Die Gepäcklucke war anscheinend sehr schnell voll, denn all die Rucksäcke und Taschen wurden im Mittelgang gestapelt, so dass man regelrecht auf seinem Platz eingepfercht war. Nach knapp 1.5 Stunden die erste Pause. Pause? Wohl hatte der Chauffeur nicht sehr weit gedacht, denn niemand ausser der vordersten Reihe konnte sich von den Plätzen bewegen. Sofort setze sich ein Tumult in Gang. Gefluche und Verwünschungen in allen Sprachen. Die nicht gerade pfiffige laotische Crew begriff die Problematik nach einigen Minuten auch noch. Weiter ging’s ohne Pinkelpause.

 
Vollgestopft bis zum Abwinken!

 
Trotzdem haben wir die gute Laune (meist) nicht verloren

Wir waren hungrig nach dieser Busfahrt und so machten wir uns nach dem Einchecken auf die Suche nach dem passenden Appetizer, denn wir dann in Form eines scharfen Papaya Salat und einem kühlen Beer Lao fanden.
Am Abend spazierten wir dem Mekong entlang und pfiffen uns einen klassischen Lao Hot Pot rein und die dazu willkommenen Bierchen. Natürlich waren an diesen Ort die einzigen „Falang“ und aus den Lautsprechern dröhnte aller schlimmster Lao-Pop.


 
Da hat "er" also auch einen Ableger ;-)...MAIK

 
Im Dao Linh
 
 
 

 




 

Am nächsten Tag mieten wir uns ein Velo und trampten durch das beschauliche Pakse.
Die Stadt hat nicht allzu viel zu bieten, hat dafür aber ein gemütliches Flair und ist sehr sauber. Die alten Kolonialgebäude tragen viel zum Charme dieses Städtchens bei.
Mittagessen können wir bei Dao Linh empfehlen. Gute Küche und der Besitzer ist äusserst penibel was Sauberkeit anbelangt.
Ein paar feine Kaffees darf man in Pakse nicht verpassen, denn der Kaffee wird direkt auf dem nahe gelegenen Bolaven-Plateau angebaut und teilweise gar fabriziert.


 
kulturell unterwegs...

 
Hot Pot Session Resti

 
Bald "Aus-Gegackert"


 
Alles Tabak



 
Frisch-Fisch?

 
Massakriert


 
Überbleibsel. Die Stadt wurde 1905 von den Franzosen gegründet.


 
Am Abend genossen wir den Sonnenuntergang auf der Dachterrasse des Pakse Hotel – gemäss angetroffenen Schweizern ebenfalls eine gute Adresse, etwa 45$/Nacht.
 



 
Aussicht vom Pakse Hotel...grandios!
 
Einmal mehr wollten wir den Curries und Suppen ein Schnippchen schlagen: Wir assen beim Inder – überraschend gute Sache trotz der Tatsache, dass das Ambiente einen nicht gerade vom Hocker reisst (also ehrlich: Kasernenstimmung mit Neonröhren).

Die meisten Touris buchen von Pakse aus die Standard-Tagesauflüge auf das Bolavenplateau zum Trekken, Wasserfälle bestaunen oder einfach Japanese-Style mässig saumässig viele blöde Fotos zu schiessen und das in möglichst kurzer Zeit. Wir haben beschlossen, dass wir direkt auf dem Plateau nächtigen werden. Mehr von unseren Abenteuern im Hochland im nächsten Blog.

Einen Tag kann man in Pakse gut verbringen, wenn man das Plateau separat besucht. Meistens wird wohl hier ansonsten ein Zwischenhalt eingelegt, denn länger halt man diese laotischen Busfahrten vom Süden her kommend wirklich nicht aus.

1 Kommentar:

André Moser hat gesagt…

Papaya Salat, da ziehe ich den Hut!
lg köb