Samstag, 8. Dezember 2012

Koh Chang (4.12-8.12.12)

Koh Chang...endlich am Meer!

Von Chanthaburi reisten wir nach Trat zum Pier Laem Ngop, von wo aus wir mit einem äusserst rostigen Kahn (in der Bildergallerie sehr gut ersichtlich) nach Koh Chang übersetzten. Am Pier hievten wir unsere sieben Sachen in ein Sammeltaxi, das uns für 200 Baht pro Person (rund 6 Fr.,Wucher! Aber kein Verhandlungsspielraum!!) zum Rock Sand Resort bringen sollte. Einmal mehr wurden wir fernab des eigentlichen Zieles ausgesetzt und mussten mit unserem Übergepäck (R: 30Kg / M: 40 Kg) und bei 30 Grad im Schatten eine steile Strasse bergab trekken. Schweissgebadet und total entkräftet kamen wir - nach einem weiteren Fussmarsch im Sand dem Meer entlang - endlich an unserem Ziel an.
Stunden später erkannten wir, dass uns dieser mehr als blöde Sammeltaxifahrer am völlig falschen Ort abgesetzt hat. Offensichtich hätte es einen kürzeren Weg gegeben.
Die Strapazen waren jedoch beim Anblick des feinen Sandstrandes und des in allen Blautönen leuchtenden Meeres schnell vergessen!

Koh Chang ist die drittgrösste Insel Thailands und liegt nahe der kambodschanischen Grenze. Auf Koh Chang finden die Elefanten Thailands ihren wohlverdienten Lebensabend. Am Haad Sai Khao (White Sand Beach) befindet sich unser Rock Sand Resort. Aufgrund des regen Tourismus auf Koh Chang sind bereits einige richtige Betonbunker gezimmert worden, was diesen bestimmten Orten nicht unbedingt eine "Tiki-Atmosphäre" beschert. Wir waren ganz zufrieden mit unserer Wahl, allerdings gibt es links und rechts neben unserer Hütte empfehlenswertere Alternativen:
  • Maylamean Bungalows
  • Independent Bo's
  • Pen's Bungalows
Im Maylamean hatten wir auf einer auf Holzpfählen gebauten Bar einen grandiosen Ausblick.  Bei Bier und Cocktail genossen wir am Abend in entspannter Atmosphäre den hinreissenden Sonnenuntergang.

Das im Rock Sand mit im Preis inbegriffene Frühstück wurde zum allmorgendlichen Gaudi oder aber auch zu einer Challenge für die Thai's. Leider waren die jungen Thai-Schlurfer nicht fähig, das kleine Frühstück einmal vollständig aufzutischen. Das tägliche Eingreifen unsererseits sicherte uns aber jeweils das volle Frühstücksprogramm, wobei auch wir jedoch manchmal die Übersicht verloren haben, da das Frühstück doch aus unglaublichen fünf Teilen bestand.

Das Meer am White Sand Beach ist kristallklar. Der Strand ist nicht überlaufen und es gibt auch kein Bassgewummere. Die Partymeile befindet sich am Lonely Beach, welcher rund 20 Autominuten entfernt liegt. So verbrachten wir vier ruhige Tage, an denen wir nichts anderes machten als Faulenzen, Essen, Trinken. Ohne Ausnahme war der Thai-Food auf Koh Chang hervorragend, vorallem auch der Seafood. In Bang Bao gibt es anscheinend den frischesten Seafood der Insel.
Für den Santiklaustag buchten wir die ersten Tauchgänge. Das erste mal Tauchen nach über einem Jahr! Wir kamen sogar in den Genuss eines Wreck Divings, da die Thais vor rund drei Wochen einen 100m langen alten Kahn versenkt haben. Und unsere neuen Tauchbrillen wurden auch gleich eingeweiht, was bei gewissen Tauchern einen bleibenden Eindruck (Abdruck!) hinterlassen hat (siehe Fotos).

Nach vier Tagen Koh Chang sind wir bereits ein bisschen braun gebrannt ;-)!


Im Minivan zum Pier

schicker Kahn...



Leinen los!

Packesel I

Packesel II

Ausblick von unserem Bungalow I

Ausblick von unserem Bungalow II







Rock Sand links, Independent Bo's rechts




Dive Instructor "Wee"


Der bleibende "Eindruck" oder der fehlende Druckausgleich der Tauchbrille...




at Maylamean's...







White Sand Beach




Rock Sand Resort



 

Montag, 3. Dezember 2012

Chanthaburi (3.12-4.12.12)

Nach drei Tagen Bangkok haben wir die Reise ans Meer angetreten mit Zwischenstopp in Chanthaburi, der bekannten Stadt für Edelsteinhandel (genau unser Ding!). Gleichzeitig machten wir unsere ersten Erfahrungen mit thailändischen Organisationskünsten. Doch alles der Reihe nach.

Die Reise nach Chanthaburi, das rund 270 km von Bangkok entfernt liegt, dauerte rund 6.5 Stunden. Die erste Stunde bis neun Uhr morgens warteten wir auf den Bus, der eigentlich um acht Uhr losfahren sollte. Eine geschlagene weitere Stunde kämpfte sich der Bus aus dem Verkehrchaos von Bangkok raus. Ach ja, umsteigen mussten wir natürlich auch noch (von wegen Direktbus...), so wurde der Minibus plötzlich zum grossen Reisebus. Glücklicherweise konnten wir im "VIP Bus" (ca 2'000'000km auf dem Tacho) die letzten Sitzplätze ergattern, was nicht allen Reisenden vergönnt war. Nach weiteren vier Stunden hiess es: "Chanthaburi". Am Strassenrand in der Nähe von Chanthaburi wurden wir ausgesetzt (Distanz zum Ziel ca. Basel-Rheinfelden). Wir konnten auf die Hilfe einer netten Thailänderin zählen, die uns den Namen des Hotels in Thai Schrift aufschrieb (was später sehr von Nutzen sein sollte) und uns ein "Sammel-Taxi" organisierte. Nach einigen Kilometern landeten wir an einer Art "Endstation". Mit Hilfe des ominösen Zettelchens sowie nach erneutem Umsteigen erreichten wir unseren Zielort - wohl dem einzigen Hotel im Ort.

Welch Glück! Neben unserem Hotel befindet auch ein fantastischer Markt, der neben dem klassischen Plunder, Schund und Geröll auch himmlische Thaiküche in allerlei Variationen anbietet. Unser bisheriges Verständnis des Preisgefüges für Essen mussten wir neu überdenken: Zwei Fränkli für Salat, Reispapierrollen, Nudelsuppe, Reisgericht mit Fleisch und zwei kleine Bier. Qualität und Geschmack 1A!
Auf der (vergeblichen) Suche nach einem Reisebüro heute Nachmittag haben wir auf dem "Centralmarket" Zutaten für ein etwas ausgefalleners Menu entdeckt, siehe Bilder.
Doch eigentlich sind wir nach Chanthaburi gereist, um dem emsigen Treiben des Edelsteinhandels zu zusehen. Leider findet dieser hauptsächlich nur am Wochenende statt, was somit nicht der Definition eines Montag entspricht.

Fazit nach einem Tag Chanthaburi: Hier gibt es wahrlich nicht viele Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Stadt ist auch nicht auf Touris eingestellt, was grundsätzlich sehr positiv ist. Eine Übernachtung (bis keine) reicht vollends.

Morgen geht es weiter nach Koh Chang. Wir freuen uns auf Sonne, Strand und Meer!!! Und natürlich auch auf das unsäglich, durch nichts zu überbietende Bierchen am schönen Strand...huepa!




 









Mit Fliegen!

Unterbruch der Kühlkette sichergestellt...


Fisch im Körbli!





Jässi Frösch

Aale

Lebende Frösche im Netzchen

Leckere kleine Schlänglein


Nur für Gourmets: Entenkopf


Kino?

Sammeltaxi

Abendessen, einfach aber sauguet!! und huere billig!

 



Sonntag, 2. Dezember 2012

Bangkok (30.11 - 3.12.12)

Drei Nächte in Bangkok...beim wohlverdienten "Fürobebier" lassen wir unsere ersten Eindrücke der Thai-Metropole Revue passieren:
  • Verdammt heiss und schwül
  • Feiner Thai-Food, sehr (oder auch: verdammt) scharf!
  • Abgasvergiftung nach drei Tagen (obwohl es anscheinend Menschen gibt, die hier wohnen)
  • Jeder zweite Thai hat einen Essens- oder Kleiderstand
  • Das Essen kostet auf der Strasse für zwei Personen knapp drei Stutz
  • Trompete muss man nicht unbedingt mit dem Mund spielen
  • Bei den Preisverhandlungen sind die Tuk-Tuk Fahrer beinahe in Tränen ausgebrochen (Sorry)
  • Der liegende Buddha (Achtung Kultur) beim Wat Pho ist definitiv einen Besuch wert
  • Der Fluss hier ist schlimmer als jede Kloake, aber schneller befahrbar als jede Strasse in BKK
  • Rebecca trinkt das erste Bier (6.5 dl Tiger) schneller als ich
  •  Heuschrecken, Kakerlaken, Skorpione werden gleich neben Fisch & Co feil geboten
  • Thai Boys sind nicht wirklich ansprechend....obwohl M. sie netterweise fotografiert hat (obwohl verboten in Patpong)...
  • kreative Barszene
Klassiker!
 
Alternativer Menuplan...
 
oder so... 

 

Wat Pho...liegender Buddha

Sky Train (klassisches Gedränge)


 Patpong! viele ältere Männer auf Aufriss... 
 
 

spicy papaya salad!!!!